Die 3. Woche

Die dritte Woche begann mit einem Nippon Evaluation Programme. Dieses Programm wird gesponsert von Japanern; deshalb auch der Name. Die Veranstaltung ging von 14 Uhr bis 16.30 Uhr. Schülerinnen und Schüler kamen von Matara, Hambantota und Galle, um sich hier eintragen zu lassen. Mönche waren ebenfalls aus anderen Dörfern gekommen, um die Kinder einzutragen.

Ab dem nächsten Tag hab ich dann quasi offiziell im Schulbüro angefangen zu arbeiten. Viel gab es nicht zu tun – um ehrlich zu sein gar nichts. In der Woche vor der großen Eröffnungszeremonie gab es an sich nicht viel zu tun, weshalb mir die Zeitüberbrückung sehr schwer fiel. Wenn ich helfen konnte, waren die Aufgaben meist schnell erledigt.

Am Abend kaufte ich mir zusammen mit Rathna meinen ersten Saree. Die Saree-Geschäfte waren teilweise so unübersichtlich, dass ich ohne ein geübtes Auge von Rathna verloren wäre. Schlussendlich habe ich einen wunderschönen Saree gefunden und bin jetzt super glücklich darüber.

In der Schule verlief die Woche mit Tanz- und Gesangsproben der Schülerinnen und Schüler und mit wenig Arbeit im Büro.

Am Freitag machten Rathnas Familie, deren Freunde und ich einen Ausflug in den Regenwald Kanneliya. Der Regenwald selbst ist wunderschön, der von einem Fluss durchzogen ist. Dort gab es viele Heil- bzw. Nutzpflanzen zu entdecken. Die Leiterin zeigte uns auch die Urpflanze, den Farn. Tiere, wie z.B. Schlangen konnten wir leider keine sehen, da es regnete. Die einzigen Tiere, die wir sehen konnten, war ein Tausendfüßler und viele Blutegel, die uns während des ganzen Aufenthalts im Wald belästigten. Die meisten wurden auch direkt angegriffen und das auch nicht nur einmal, sondern sehr oft. Ich war so froh, dass ich keine einzige abbekommen habe… Ich glaube ich wäre ausgeflippt. Es hatte mir schon gereicht vor lauter Paraneuer verrückt zu werden. Zu unserem zusätzlichen Ziel gehörte der Wasserfall. Dieser war etwas schwieriger zu ereichen, aber es hat Spaß gemacht. Der Ausflug hat mir im Großen und Ganzen sehr gut gefallen.

Am Samstag ging ich wieder in die Schule. Dort sollte ich einem Jungen helfen eine Rede auf Deutsch zu übersetzen und sie mit ihm einüben, damit er die Ausprache besser lernt und die Rede auf der großen Eröffnungszeremonie halten kann.

Am Sonntag darauf ging ich ebenfalls zur Schule, um bei den Vorbereitungen für die Zeremonie mitzuhelfen. Und zwar schnitten wir Stoffe zurecht, legten sie zusammen und sortierten sie entsprechend. Diese Stoffe sind für die Schuluniformen der Schülerinnen und Schüler, die sie zur Zeremonie geschenkt bekommen.

Abends gingen Rathna, ihre Tochter und ich noch etwas am Strand Mataras spazieren und besuchten den Tempel auf einer kleinen Insel. Der Abend war sehr angenehm und der Sonnenuntergang wunderschön.

Die Woche verging mal wieder super schnell, aber sehr ereignisreich.

Ich wünsche euch Leserinnen und Lesern eine wunderschöne Weihnachtszeit, genießt die schönen Momente und stresst euch nicht wegen Kleinigkeiten. Herzliche Grüße!

Frohe Weihnachten

The 3. Week

The third week started with a Nippon Evaluation Program. This program is sponsored by Japanese; hence the name. The event went from 2pm to 4.30pm. Students came from Matara, Hambantota and Galle to be registered here. Monks had also come from other villages to register the children.

From the next day on I officially started working in the school office. There was not much to do – nothing to be honest. There was not much to do in the week before the grand opening ceremony, so it was very difficult to bridge the time. If I could help, the tasks were usually done quickly.

In the evening I bought my first saree together with Rathna. The Saree shops were sometimes so confusing that I would be lost without a trained eye from Rathna. In the end I found a beautiful saree and I’m super happy about it.

The week was at school with dance and song rehearsals by the students and with little work in the office.

On Friday, Rathna’s family, their friends and I went on a trip to the Kanneliya rainforest. The rainforest itself is beautiful, crossed by a river. There were many medicinal and useful plants to discover. The leader also showed us the original plant, the fern. Animals such as Unfortunately we couldn’t see any snakes because it was raining. The only animal we could see was a centipede and many leeches that bothered us throughout our stay in the forest. Most were also attacked directly, and not just once, but very often. I was so glad I didn’t get a single one … I think I was freaking out. It had been enough for me to go crazy out of sheer paranoia. Our additional destination included the waterfall. It was a little more difficult to reach, but it was fun. Overall, I really enjoyed the trip.

I went back to school on Saturday. There I was supposed to help a boy translate a speech into German and practice it with him so that he learns the pronunciation better and can give the speech at the grand opening ceremony.

The following Sunday, I also went to school to help prepare for the ceremony. We cut fabrics, put them together and sorted them accordingly. These substances are for the school uniforms of the pupils, who are given them for the ceremony.

In the evening Rathna, her daughter and I went for a walk on Mataras beach and visited the temple on a small island. The evening was very pleasant and the sunset was beautiful.

The week went by super fast, but very eventful.

I wish you readers a wonderful Christmas season, enjoy the wonderful moments and don’t stress yourself out about trifles. Best regards!

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