Die 10. Woche

Wie schon im vorherigen Blogeintrag erwähnt, luden mich Ingrid und Hans am Montag zu sich ins Hotel „Oasis Ayurveda Beach Resort“ in Hambantota ein. Dort aßen wir zu Mittag, danach machten wir einen kleinen Ausflug zum Strand – Ich nenne den Strand „Marmorkuchen-Strand“, da er in rot, beige und schwarz gefärbt war. Leider konnten wir nicht im Meer schwimmen, da das Wasser zu stürmisch war und es kein Riff gab. Wir liefen also den ganzen Strand ab bis wir an einem Tempel, der sich „Gotha Pabbata“ nennt, ankamen. Diesen besichtigten wir auch und fuhren weiter ins Golf-Hotel „Shangri – La’s Hambantota Resort and Spa“, um dort auf gut Glück einen Smoothie zu schlürfen. Dieses Hotel ist sehr berühmt in Hambantota und auch sehr teuer und nobel mit riesen Golfanlage – also für die „feine“ Gesellschaft. Unangemeldet kommt man da nicht rein, doch wir versuchten unser Glück. Mit ein paar Sicherheitschecks (Körpertemperaturmessung, Taschencheck…) kamen wir also doch rein. Es war ein prachtvolles Gebäude – Etwas zu groß für mein Befinden – Dennoch sehr stilvoll eingerichtet. Wir tranken unser Smoothie in einer Bar und sie fuhren mich auch schon wieder zur Busstation in Ambalantota. Es war ein sehr schöner Nachmittag mit den beiden.

Der nächste Tag war der nationale Unabhängigkeitstag in Sri Lanka. In Colombo fand eine Zeremonie statt, die man auch im Fernsehen verfolgen konnte.

Das Büro war so gut wie fertig, es fehlten bloß noch Kleinigkeiten, wie Mülleimer, ein Stuhl, der PC-Tisch etc.

Am Mittwoch Abend kochte ich für Rathnas Familie Spaghetti Bolognese und es kam sehr gut an!

Am nächsten Tag verfasste ich Regeln für das Büro. Diese beinhalten den Umgang mit den Gegenstanden und die Ordnung und Sauberkeit im Büro.

Mülleimer kaufte der Reverend Vipassy. An diesem Tag kam auch Disini, die Patentochter von Anja Bormerth, sodass ich ein Foto von ihr für sie machen konnte.

Disini

An diesem Tag trank ich auch das erste Mal eine „King Coconut“ – erst jetzt…

Am Freitag kamen Leute von der „Sri Lanka Telecom“, da unser WLAN nicht funktionierte. Es stellte sich heraus, dass Affen den Kabelanschluss zerissen hatten, da sie immer auf den Kabeln herumspazieren… Das wurde dann repariert und wir hatten wieder Zugang ins Internet.

Am Samstag dieser Woche fand kein Unterricht statt, da an diesem Tag ein buddhistischer Feiertag war. Die Vollmond-Zeremonie fand wieder statt.

Sonntag, 09.02.2020: Ganz wichtiger Tag für die Buddhisten – Dhamma School Ceremony (Religionsunterricht, der immer sonntags stattfindet). Bei dieser Zeremonie sind alle Kinder der Dhamma School anwesend. Sie bekommen neue Uniformen und die besten bekommen eine Pinnadel, die symbolisiert, dass sie eine sehr wichtige Aufgabe haben. Die ausgewählten Schülerinnen und Schüler werden zu Anführern aller Schüler. Der Anführer und die Anführerin der Anführer bekamen eine ganz bestimmte Pinnadel. Nachdem alle ihre Pinnadel erhalten haben, legen sie einen Eid ab, diesen gaben sie vor dem Ehrenmönch, der anwesend war, ab. Diese Veranstalung fand draußen auf dem Tempelgelände statt und ging von 9 bis 13 Uhr.

l.n.r.: Ich, Kanthi, Rathna

Zu Hause wusch ich meine Wäsche und packte meinen Koffer so gut es geht. Ich bereitete mich auf den Besuch meiner Mutter vor.

Es ist unglaublich wie schnell die Zeit hier vergeht.

The 10th Week

As already mentioned in the previous blog entry, Ingrid and Hans invited me to the hotel „Oasis Ayurveda Beach Resort“ in Hambantota on Monday. There we had lunch, then we went on a little trip to the beach – I call the beach „Marble Cake Beach“ because it was colored in red, beige and black. Unfortunately we could not swim in the sea because the water was too stormy and there was no reef. So we walked the entire beach until we arrived at a temple called „Gotha Pabbata“. We also visited this and drove to the golf hotel „Shangri – La’s Hambantota Resort and Spa“, to sip a smoothie there if we were lucky. This hotel is very famous in Hambantota and also very expensive and classy with a huge golf course – so for the „fine“ company. You can’t get in there without being registered, but we tried our luck. With a few security checks (body temperature measurement, pocket check …) we came in after all. It was a magnificent building – a little too big for my well-being – but very stylishly decorated. We drank our smoothie in a bar and they drove me back to the bus station in Ambalantota. It was a very nice afternoon with the two of them.

The next day was the national independence day in Sri Lanka. A ceremony was held in Colombo, which could also be watched on television.

The office was almost ready, just a few things were missing, such as trash cans, a chair, the PC table, etc.

On Wednesday evening I cooked spaghetti Bolognese for Rathna’s family and it was very well received!

The next day I wrote rules for the office. These include the handling of the objects and the order and cleanliness in the office.

The reverent Vipassy bought trash cans. That day Disini, Anja Bormerth’s goddaughter, also came, so I could take a picture of her for her.

It was on this day that I drank a „King Coconut“ for the first time – only now …

People came from „Sri Lanka Telecom“ on Friday because our WiFi was not working. It turned out that monkeys broke the cable connector because they always walk around on the cables … This was then repaired and we had access to the internet again.

There were no classes on Saturday of this week, as that day was a Buddhist holiday. The full moon ceremony took place again.

Sunday, February 9th, 2020: Very important day for the Buddhists – Dhamma School Ceremony (religious instruction that always takes place on Sundays). All children of the Dhamma School are present at this ceremony. They get new uniforms and the best get a pin that symbolizes that they have a very important job. The selected students become leaders of all students. The leader and the leader of the leaders got a very specific pin. After everyone has received their pin, they take an oath, which they take in front of the honorary monk who was present. This event took place outside on the temple grounds and went from 9 a.m. to 1 p.m.

At home I did my laundry and packed my suitcase as best I could. I was preparing for the visit of my mother.

It’s unbelievable how quickly time flies here.

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